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Integriertes kommunales Klimaschutzkonzept (IKSK) Murrhardt

BMU-Klimaschutzprojekte

Seit Beginn des Jahres 2008 stehen dem Bundesumweltministerium aus der Versteigerung von Emissionshandelszertifikaten zusätzliche Haushaltsmittel für die Umsetzung einer Klimaschutzinitiative zur Verfügung. Ziel der Klimaschutzinitiative ist es, die vorhandenen Potenziale zur Emissionsminderung kostengünstig zu erschließen sowie innovative Modellprojekte für den Klimaschutz voranzubringen.

Die Stadt Murrhardt hat bislang für zwei Klimaschutz-Projekte Fördermittel aus der BMU-Klimaschutzinitiative erhalten, die über den Projektträger Jülich abgewickelt werden. Beide Projekte wurden gefördert durch:

BMU Logo Projektträger Jülich Logo    Klimaschutzinitiative Logo

ERSTE geförderte KLIMASCHUTZMASSNAHME:

Erstellung eines integrierten kommunalen Klimaschutzkonzepts (IKSK)für die Stadt Murrhardt

(Förderkennzeichen 03KS0784; Bescheid vom 10.11.2010; Bewilligungszeitraum 01.12.2010 bis 31.10.2011)

Das Klimaschutzkonzept wurde in der Gemeinderatssitzung am 27.01.2011 vergeben an die Fa. Adapton Energiesysteme AG in Zusammenarbeit mit dem Murrhardter Ingenieurbüro Bau+Energie Canters.

Inhaltlich wichtigste Punkte waren neben einer fortschreibbaren CO2-Bilanz die Konkretisierung der Potentialanalyse aus dem Projekt "Murrhardt regenerativ" und die Erstellung von konkreten Maßnahmenkatalogen.

In insgesamt 3 Arbeitskreisen wurde auch die Bevölkerung zu verschiedenen Themen in die Erstellung des kommunalen Klimaschutzkonzepts eingebunden:

1.Arbeitskreis am 07.Juni 2011: naturparkverträgliche Wind- und Wasserkraft- Potential und Möglichkeiten
Zum ersten Workshop im Rahmen des Integrierten Klimaschutzkonzepts Murrhardt kamen zahlreiche Teilnehmer. In zwei Vorträgen über Wasserkraft- und Windkraftnutzung informierten sich Bürgerinnen und Bürger, diskutierten kontrovers und stellten Handlungsbedarf fest.

Bei der Begrüßung zu der Veranstaltung wies Bürgermeister Dr. Gerhard Strobel darauf hin, dass sich die Stadt seit 2005 verstärkt für den Klimaschutz engagiert. Ziel sei, die lokalen Potentiale erneuerbarer Energien zu nutzen. Aber Murrhardt locke auch Naturliebhaber. Der Gedanke des Naturschutzes „des Landschaftsbildes, um es mit einem Wort zu sagen“ sei ein wichtiges Thema, fasste Strobel zusammen.

Über Grenzen wachsen
Rolf Canters vom organisierenden Ing.-Büro Bau + Energie stellte in seinem kritischen und kurzweiligen Vortrag erste Ergebnisse auf dem Weg zum integrierten Klimaschutzkonzept vor. Wer auf pauschale Handlungsanweisungen gehofft hatte, wurde nachdenklich. „Die Kennzahlen sind allesamt zu hinterfragen“, bekräftigte der Energieberater. Doch vor allem motivierte er, den Weg in eine erneuerbare Zukunft zu gehen: „Wir sind hier, um auch über die eigenen Grenzen hinaus zu wachsen.“
Julian Aicher, von der Arbeitsgemeinschaft Wasserkraftwerke, schloss seinen informativen Impulsvortrag „Wasserkraft - Alte Energie mit neuer Zukunft“ ebenfalls mit einem Appell: „Wir haben nur dann eine Zukunft, wenn wir versuchen, nahe am Verbraucher zu produzieren. Das beseitigt Abhängigkeiten, generiert Einkommen und trägt zum Klima- und Naturschutz bei.“
Reinhold Wahler, vom Bundesverband Windenergie e.V, gab Impulse zur „regionalen Nutzung der Windkraft mit bestmöglicher Bürgerbeteiligung.“ Dabei bremste er überzogene Erwartungen: „Die letzten Jahre waren windschwach. Leider ist unter anderem deshalb heute noch die Produktion von Strom aus Wind teurer, als die Einspeisevergütung ausgleicht.“ Er wies darauf hin, dass „mit Steuersparmodellen Kunden in windige Investments gelockt wurden.“ Doch er prognostizierte beste Entwicklungen. Nach einer Studie im Auftrag seines Verbandes könnten Windanlagen auf 2 % der Landesfläche 65 % des Strombedarfs decken. Die Akzeptanz von Anlagen sei in Waldgebieten höher als auf freier Fläche.

Chancen, Hemmnisse und Risiken
Die beiden anschließenden Workshops fanden gleichermaßen Interesse. Hier wurden bestehende Maßnahmen, wichtige Akteure sowie good-practice Beispiele gesammelt. Aufgabenpakete für Landkreis, Stadt und Region wurden formuliert. Rainer Braulik, erster Beigeordneter, war über die Ergebnisse der Arbeitsgruppe zur „kleinen Wasserkraft“ sehr zufrieden: „Mit dem fachlichen Input unserer Referenten und den kompetenten Teilnehmern sind wir sehr weit gekommen. Wir haben jetzt ein komplettes Bild bekommen, was geht, haben viele Tipps erhalten, was machbar ist, viele Adressen und viele Visionen.“ Größten Bedarf zum Handeln sah seine Gruppe in der Potentialanalyse direkt vor Ort.
Dr. Strobel fasste die Ergebnisse zur naturparkverträglichen Windkraft zusammen: „Wir haben uns auf den Vorbereitungsprozess konzentriert.“ Deshalb wurde unterschiedlichster Handlungsbedarf erkannt, von der Akzeptanz auf allen Ebenen, über die Sozialverträglichkeit bis zur interkommunalen Zusammenarbeit. Der Umsetzung von Windkraftprojekten  stehen der Natur- und Artenschutz ebenso entgegen wie Flurschäden und Emissionen. Auch hier gab es Impulse des Referenten, der den Anwesenden eine Pachtmöglichkeit für Grundstücke vorstellte, von der möglichst viele profitieren. Er führte das jüngst verabschiedete bayerische Energiekonzept als gutes Beispiel an. Auf die Frage nach der Rentabilität von Kleinwindanlagen meinte er, dass sie wegen der zu geringen Einspeisevergütung im Süden äußerst schwierig profitabel zu betreiben seien. Ungeahnte Möglichkeiten bieten sich in den Studien vorhandener Kataster und Patenten zur direkten Wärmenutzung der Windenergie (Heizmühlen). Letztlich wird es entscheidend sein die vielversprechenden geohydrologischen Vorteile im schwäbischen Wald zu nutzen. Hohes Ziel bleibt dabei, die Belange und Möglichkeiten der Bürger zur nachhaltigen Energieversorgung zu integrieren. 

Denk-mal für die Zukunft- Wieviel ist eine Tonne CO2?
Einführung Dr. Strobel - Workshop Klimaschutz
regioWind4U
Wind und Wasserkraft mit Tonne CO2

2. Arbeitskreis am 05.Juli 2011: Kraft-Wärme-Kopplung und Abwärmenutzung für Gewerbe, Handwerk und Wohnungswirtschaft

Hier finden Sie als pdf-Dateien zum Download die Impulsvorträge des 2. Klimaschutzworkshops:

Klimaschutzkonzept Murrhardt: Sachstand und bisherige Ergebnisse
Markus Leyendecker, Adaption Energiesysteme AG
Klimaschutzkonzept - Sachstand -Adapton

Impulsvortrag I: Grundlagen und Anwendungsbeispiele der Kraft-Wärme-Kopplung
Dr. Ulrich Fahl, Institut für Energiewirtschaft und rationelle Energieanwendung an der Universität Stuttgart
Grundlagen u. Anwendungsbeispiele KWK - Dr. Fahl

Impulsvortrag II: Abwärmenutzung im Gewerbe, Fallbeispiele und Fördermittel
Dipl.-Phys. Klaus Ried, NET Neue Energie-Technik GmbH
Abwaermenutzung im Gewerbe - NET


3. Arbeitskreis am 12.Juli 2011: Biomasse als Baustoff und zur Energiegewinnung

Offenes Forum mit scharfer Kritik
Beim Workshop „Biomasse als Baustoff und zur Energiegewinnung“ im Rahmen des integrierten Klimaschutzkonzepts Murrhardt ging es hoch her. Der Hochwasserschutz wurde scharf kritisiert, über Windkraftanlagen konstruktiv gestritten und ein zunehmender Rentabilitäts-Druck auf landwirtschaftliche Flächen festgestellt.

Am 12. Juli trafen sich Aktive für den Murrhardter Klimaschutz in Rickerts Bauernschenke. Der dortige dritte und letzte Workshop im Rahmen des integrierten Klimaschutzkonzepts über „Biomasse als Baustoff und zur Energiegewinnung“ war ein großer Erfolg. Diesmal waren neben den stetig Engagierten und den Referenten auch Landwirte gekommen.

Enge Spielräume
„Wir rechnen hier wissenschaftlich und nicht politisch“, betonte der Organisator Rolf Canters vom Ing.- Büro Bau + Energie in seiner einführenden Erläuterung der bisherigen Ergebnisse. So wies er etwa darauf hin, dass Wasserdampf am natürlichen Treibhauseffekt maßgeblich beteiligt und die nachträgliche Dämmung von Fassaden wirtschaftlich nur bis 12 cm vertretbar sei.

Dr. Gerald Kändler von der Forstlichen Versuchs- und Forschungsanstalt Baden- Württemberg in Freiburg gab in seinem Vortrag Impulse zu „Nachhaltig optimierter Holz- und Forstwirtschaft“. Seine Anstalt ist gerade an „einer Art Volkszählung im Wald.“ Sie belegt, dass die Energiebindungsleistung des gesamt Waldes in Baden-Württemberg der von fünf Atomkraftwerken entspricht. Holz zur Energieproduktion sei allerdings nicht frei verfügbar: „Die Mengen sind zum großen Teil schon vergeben“, stellte der Experte fest. „Da sind die Spielräume nicht mehr so groß.“ Flächennutzungskonflikte waren auch Thema in der anschließenden Diskussion. Die landwirtschaftlichen Flächen sind mit gut 30% sehr begrenzt und um 10% geringer als im Landesdurchschnitt. Dafür verfügt die Stadt fast über 55% Waldfläche.

Frage nach Rentabilität
Georg Enssle vom Geschäftsbereich Landwirtschaft im Landratsamt Waiblingen wies in seinem Vortrag „Energieeffizienz durch nachwachsende Rohstoffe“ auf die regionale Wertschöpfung durch Bioenergie hin: von 100,- € Investition blieben 56,- € in der Region. Bei Heizöl seien es nur 16,- €. 

Er stellte die Flächenverbrauchswerte verschiedener regenerativer Energieerzeugungssysteme – von Fotovoltaik bis Gas aus Gülle – nebeneinander. Informationen zur Solarthermie ergänzte der Energieberater Rolf Canters. Diese sei um den Faktor drei effizienter als Fotovoltaik. Er wies auch darauf hin, dass die energetische Bindung von Biomasse mit der Stromerzeugung nicht sinnvoll zu vergleichen sei. Dieter Schäfer von der Energiegenossenschaft Murrhardt verwehrte sich vehement gegen die Darstellung des großen Flächenverbrauchs von Windkraftanlagen. Er setzte die Flächen erheblich niedriger an, da unter einem Windrad Pflanzen nur gering verschattet werden. Hier könne Wald wachsen, bemerkte Rolf Canters, unter Photovoltaikelementen hingegen nicht. Das Fokussieren der Präsentation von Enssle auf Energiewerte, ohne Rentabilitätswerte führte zu weiteren Diskussionen. Bemängelt wurde aus dem Publikum, dass Kosten wie etwa für Traktor, Spritz- und Düngemittel fehlten. Beim Maisanbau werde zudem der Boden ausgezehrt. Nach einer Studie des Umweltministeriums stehe Mais wegen der Lachgasproduktion unter dem Aspekt Klimaschutz genauso schlecht wie Heizöl da.

Reizthema Hochwasserschutz
Nun war der Damm gebrochen. Von einem der Gastgeber wurden Biogasanlagen heftig kritisiert: „In jedem Eck sprießen sie aus dem Boden. Für die Pacht zahlen wir deshalb in diesem Jahr das Doppelte.“ Nachdenklich machte auch, dass bisher etwa 2/3 der Biogasanlagen ohne KWK-Nutzung realisiert wurden – das wolle man in Murrhardt besser machen. Der Gastgeber Gerhard Rickert kritisierte auch ein Projekt des Hochwasserschutzes: In der Nähe des Göckelhof soll ein neun Meter hoher Damm gebaut werden. Rolf Canters schlug alternativ dezentrale Kleinspeicher in den Klingen im Wald vor. Schilf entlang der Bachläufe und Kurzumtrieb auf Sturmflächen, könnten Biomasse für eine Biogasanlage liefern. Zur Bilanzierung der landwirtschaftlichen Produktion und der Verwertung von Gülle und Mist strebt er nun auch eine Kooperation mit dem Geschäftsbereich Landwirtschaft des Landratsamts Waiblingen an.

Positiver Ausblick
Bis nach Mitternacht wurde angeregt diskutiert. Dieser Dialog mit den Landwirten soll fortgesetzt werden, sagte Rolf Canters. Gerhard Rickert will hierzu gerne alte und neue Interessenten einladen. Er wies auch darauf hin, dass auf seinem Grundstück Wasserkraft historisch eingesetzt worden war. Und so werden die Mühlenradler wohl bei ihm einkehren. In den nächsten Wochen werden sie mit Julian Aicher, dem Referenten des Workshops über Wasserkraft, die historischen Standorte abfahren. Der Weg in ein erneuerbares Murrhardt geht ebenso in die Vergangenheit wie in die Zukunft.

Einführung Dr Strobel - Biomasse
Energie aus dem Wald - Dr. Kaendler
Energieeffizienz Murrhardt - Enssle
Biomasse als Baustoff Wind und Wasser mit Tonne CO2
 
Gelungene Abschlussveranstaltung am 21.03.2012
Das integrierte kommunale Klimaschutzkonzept der Stadt Murrhardt wurde im Februar 2012 vollständig fertiggestellt und das Ergebnis einschließlich der Maßnahmenkataloge im kleinen Saal der Festhalle Murrhardt öffentlich vorgestellt. Nach der Begrüßung durch Bürgermeister Armin Mößner erfolgte die Präsentation des Ergebnisses durch die verantwortlichen Ingenieure Rolf Canters und Markus Leyendecker gleichermaßen kompetent und unterhaltsam. Der offizielle Teil ging ohne Unterbrechung über in angeregte Diskussionen über die konkrete Umsetzung der einzelnen Maßnahmen und dauerte noch bis nach Mitternacht an.

Die wichtigsten Dokumente zum IKSK der Stadt Murrhardt finden Sie zum Herunterladen auf dieser Seite im Kasten Oben rechts!

 

ZWEITE geförderte KLIMASCHUTZMASSNAHME:

Energetische Bewertung der Gebäudehüllen des Heinrich-von-Zügel-Gymnasiums und der Sporthalle beim Heinrich-von-Zügel-Gymnasium
- Klimaschutzteilkonzept (Förderkennzeichen 03KS0741; Bescheid vom 25.09.2009; Bewilligungszeitraum 01.10.2009 bis 31.07.2010; das Projekt ist vollständig abgerechnet)

Mit der Förderung konnte die Stadt Murrhardt als erste Stufe eine fachtechnische Bewertung des Sanierungsobjekts beauftragen, wie bzw. welche Teile auf welcher technischen Grundlage im Rahmen einer europaweiten Ausschreibung als Energieeinsparcontractingmaßnahme durchgeführt werden können. Das Ergebnis des Klimaschutzteilkonzepts wurde dem Gemeinderat im November 2010 präsentiert. Nach einer sehr schwierigen Haushaltsberatung wurde in der Sitzung am 24.02.2011 die einstimmige Entscheidung zur Durchführung der Maßnahme mit teilweise europaweiter Ausschreibung als Energieeinspar-Contracting-Maßnahme im laufenden Jahr 2011 beschlossen. Die Gesamtmaßnahme soll im Haushaltsjahr 2012 durchgeführt werden.

Das Klimaschutzteilkonzept ist in drei Stufen aufgeteilt:

Stufe I - Energetische Bewertung
Im ersten Schritt wurde die Untersuchung der vorhandenen Einsparpotentiale im Bereich der Gebäudehülle durch das Ingenieurbüro Sittart ausgeführt. Die vorliegenden Ergebnisse der Einsparbetrachtung werden gemeinsam zwischen der Stadt Murrhardt und der beauftragten Klimaschutz- und Energieagentur Baden Württemberg GmbH (KEA) abgestimmt. Als weiterer Schritt wurden die Möglichkeiten bezüglich einer zentralen Wärmeversorung für die Liegenschaften untersucht, wobei hierbei auch private Haushalte und Einrichtungen mit einbezogen wurden.
Das Ergebnis dieser Potentialanalyse zeigt auf, dass ein Energie-Einspar-Contracting zur Umsetzung der energetischen Sanierung der Gymansiumsporthalle sinnvoll ist. Dadurch kann ein effizienter Betrieb der technischen Anlagen sichergestellt, der Vermögenshaushalt entlastet und das Einspar- und Investrisiko an den Contractor abgegeben werden.

Stufe II - Energetische Sanierung
Im zweiten Schritt muss durch einen Gemeinderatsbeschluss im zweiten Halbjahr 2010 die Umsetzung der Einspar- und Versorgungskonzeption im Rahmen eines Contractings beschlossen werden. Danach kann auf Grundlage des Vergaberechts von der KEA ein beschränkter Wettbewerb durchgeführt werden wodurch ein Dienstleister gefunden wird, der die Planung, Bau, Betrieb, Wartung und Instandhaltung und einen wesentlichen Teil des Betriebsrisikos über einen zuvor definierten Zeitraum übernimmt. Die Beauftragung eines Dienstleisters erfordert eine EU-weite VOL-Ausschriebung im Verhandlungsverfahren, welche federführend aufgrund der umfassenden Erfahrungen von der KEA durchgeführt werden soll.

Stufe III - Öffentlichkeitsarbeit
Die Öffentlichkeit ist integraler Bestandteil des Konzeptes. So sollen im Zuge der Umsetzung die Nutzer, d.h. die Schüler und Lehrer, das technische Personal und die Vereine mit einbezogen werden. Damit kann ein optimales Nutzerverhalten erarbeitet und umgesetzt werden, das auch durch das Kommunale Energiemanagement ständig verbessert werden soll. Durch die Ernennung von Energiebeauftragten in den Klassen, durch Schülerwettbewerbe und Energiesparprojekte soll das Vorhaben auch nach Abschluss der baulichen Maßnahmen erfolgreich weitergeführt werden. Die Ergebnisse dieses Projektes werden auf der Website der Schule und der Stadt Murrhardt präsentiert. Des weiteren wird die Bevölkerung zusätzlich durch gezielte Pressearbeit regional informiert.

Sporthalle beim Gymnasium
Gymnasium