Stadtnachricht
Kick-off für die kommunale Wärmeplanung in Murrhardt
Projektstart war der 01 Februar 2025. Die Erstellung der Wärmeplanung wird im Rahmen des Programmes ,,Freiwillige kommunale Wärmeplanung" vom Land Baden-Württemberg gefördert. Im Wesentlichen umfasst die Projektarbeit dabei fünf Arbeitsschritte, für die eine Laufzeit von einem Jahr geplant ist:
• Bestandsanalyse inkl. Eignungsprüfung
• Potenzialanalyse
• Zielszenario
• Umsetzungsstrategie mit Maßnahmenkatalog
• Öffentlichkeits- und Akteursbeteiligung
Bis zum heutigen Tag wurde mit der Bestandsanalyse gestartet. Die Fertigstellung des Kommunalen Wärmeplans ist bis Ende 2026 geplant.
Am 12.3.2025 fand das Projekt-Kick-off zusammen mit der Stadt Murrhardt und den Stadtwerken Murrhardt statt.
Die DME Consult GmbH ist zu 100 % inhabergeführt und 2009 aus einer ersten Ingenieurgesellschaft für die Planung und den Bau von Wärmenetzen und Energiezentralen hervorgegangen. Im Jahr 2011 wurde die DME Consult GmbH zur Projektentwicklungsgesellschaft weiterentwickelt. Das Leistungsangebot umfasst u. a. die Kommunale Wärmeplanung in allen Phasen. Langjährige Erfahrung bei Beteiligung von Stakeholdern und Routine in der Öffentlichkeitsarbeit zeichnen das Projektteam aus. Durch eigene Energieberater können auch Fragen zu energetischen Sanierungen beantwortet werden. Der Projektleiter für die Kommunale Wärmeplanung in Murrhardt ist Herr Alexander Siebold und stellvertretender Projektleiter ist Herr Stephan Kittke. Die netCADservice GmbH unterstützt das Projekt mit Datenanalysen, Auswertung von Fragebögen und Kartendarstellungen.
Die Stadtwerke Murrhardt sind als kommunaler Eigenbetrieb mit der Projektleitung von Seiten der Stadt beauftragt worden.
Die Stadtwerke haben wichtige Gründe, die Aufgabe der kommunalen Wärmeplanung offensiv anzugehen. Denn wie jeder Gebäudeeigentümer auf der Murrhardter Gemarkung möchte auch der 100% kommunale Versorger möglichst früh wissen, in welchen Gebieten eine zentrale Wärmeversorgung wirtschaftlich sinnvoll ist und wo nicht. Gleiches gilt für die Zukunft des Erdgasnetzes. Nicht zuletzt geht es der Stadt und ihren Stadtwerken auch darum, wie eine Wärmeversorgung langfristig mit erneuerbaren Energien gewährleistet werden kann.