Stadtnachricht

Weihnachts- und Neujahrsbrief von Bürgermeister Armin Mößner


Hier der Brief im Wortlaut:

„Wir sehn aufs alte Jahr zurück und haben neuen Mut. Ein neues Jahr, ein neues Glück, die Zeit ist immer gut.“ - Hoffmann von Fallersleben (1798-1874), Dt. Germanist und Lyriker.

Verehrte Mitbürgerinnen und Mitbürger,

alles ist in diesen Tagen auf das Weihnachtsfest als Fest der Freude und Besinnung ausgerichtet. Das große Murrhardter Jubiläumsjahr 2013 befindet sich auf der Zielgeraden und neigt sich langsam dem Ende zu. 2014 steht vor der Tür und bringt mit der 650-Jahr-Feier unseres Stadtbezirks Fornsbach ein weiteres Jubiläum mit sich. Wie jedes Jahr möchte ich die Gelegenheit am Ende des Jahres nutzen und  Rückschau halten. Zeitgleich ist damit ein Ausblick auf die kommenden zwölf Monate verbunden. Aus einer von Tatendrang geprägten Vielzahl kommunalpolitischer und gesellschaftlicher Ereignissen, möchte ich die richtungsweisenden und die für Fortentwicklung unseres Gemeinwesens bedeutsamen herausgreifen.

Das Murrarkaden-Activcenter auf dem Schweizerareal West konnte in Bau gehen und wird, wenn der Baufortschritt gut voranschreitet, voraussichtlich gegen Ende des Jahres 2014 eröffnen können. In das innenstadtnahe Kaufhaus „Murrarkaden-Activcenter“ werden REWE, ALDI, ein DM-Drogeriemarkt, TAKKO, AWG und Schuh Deichmann einziehen. Es werden rund 180 Stellplätze zur Verfügung stehen. Zeitgleich arbeitet die Stadt mit Hochdruck an den Kopplungsansätzen von den Murrarkaden in die Innenstadt. Dies meint eine städtebauliche Aufwertung ab dem Übergang von den Murrarkaden über die Landesstraße 1066 in den Graben, über die Sterngasse bis zum Beginn der Fußgängerzone am Rathaus. Weiter wurde eine Arbeitsgruppe Stadtmarketing gebildet, die die Umsetzung begleitet und sich die Aufgabe gesetzt hat, das Stadtmarketing zu forcieren.

Auf dem Areal Alte Post/Postgasse konnte mit der Bürgerschaft eine neue Planung der FWD-Hausbau erörtert werden. Durch den Erwerb des Schwanengebäudes durch die Stadt sind die Voraussetzungen für eine städtebauliche Entwicklung des gesamten Areals Alte Post/Postgasse deutlich verbessert worden, sodass es dem Investor möglich ist einen Wiederaufbau der Alten Post historisierend auszugestalten unter Erhaltung des Stadtbildes mit Fachwerkfasssade, Zwerchgiebel, Erhalt des Wirtshausschildes, der Sonnenuhr und der Hinweistafeln auf die Landrätekonferenz. Dahinter entstehen neugebaute Wohnungen für Seniorenbetreutes Wohnen in direkter Innenstadtlage, die alles für den täglichen Bedarf bietet. Im Frühjahr wird die endgültige Planung der Bürgerschaft und den Anwohnern nochmals vorgestellt.

Auf dem ehemaligen Güterschuppengelände wird ein Neubau, angelehnt an den Güterschuppen entstehen und das Areal an der Landesstraße 1066 deutlich  aufwerten. Eine Abbruchverfügung wurde der Stadt bereits im Jahr 2010 von der Denkmalbehörde erteilt, da erkannt werden musste, dass eine Nachfolgenutzung mit  Erhalt des Gebäudes unter Berücksichtigung neuester energetischer Anforderungen und des allgemeinen baulichen Zustands nicht wirtschaftlich darstellbar gewesen wäre. Zwangsweise wäre eine Generalsanierung einem Neubau nahezu gleich gekommen. So wird in diesem Bereich wieder Leben einziehen und dem gesamten Bahnhofsareal ein Impuls gegeben.

Die Bestrebungen der Wirtschaftsförderung, um Ansiedelung von Gewerbe und Arbeitsplätzen, wurden bestätigt. Ein Unternehmen im Bereich Klebebänder und Labels mit Sitz in Schwäbisch Gmünd kaufte das Gewerbeareal in Kirchenkirnberg und ist bereits dabei die Umzugsarbeiten nach Kirchenkirnberg zu vollziehen. Es werden in Kirchenkirnberg rund 35 Arbeitsplätze entstehen.

Das Jahr 2013 war geprägt von der Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Das Datum 1. August 2013 saß den Städten und Gemeinden im Nacken, zu dem eine landesweite Betreuungsquote von 34% erreicht sein sollte. In Murrhardt wurden daraufhin hinarbeitend sehr viele Anstrengungen unternommen mit der jährlichen Fortschreibung der Kinderbetreuungskonzeption, denen Umfragen zum tatsächlichen Bedarf zugrunde lagen. Es ist der Stadt Murrhardt gelungen die vorgeschrieben Quote zu erfüllen und mit der Kinderbetreuungskonzeption zum weit überwiegenden Teil den tatsächlichen Bedarf abzudecken. Für Kinder von 0-6 Jahren steht ein sehr gutes Betreuungsangebot zu den durch die Spitzenverbände der Kindergartenträger empfohlenen Kindergartenbeiträgen zur Verfügung. Eine vielfältige Trägerlandschaft ermöglicht den Eltern ein breites Angebot.

In der Bildungspolitik befinden wir uns derzeit in wogenreichem Gewässer. Das Bildungssystem wird derzeit von der Dreigliedrigkeit auf ein zweigliedriges Schulwesen reformiert. Im Zuge dieser Reform gilt es für den Schulstandort Murrhardt gestärkt hervorzugehen. Die Umgestaltung zu einem zweigliedrigen Schulwesen ist angesichts von sinkenden Schülerzahlen und der wachsenden Heterogenität in den Schulklassen begründbar. Die Pläne der Landesregierung sehen für die beiden Säulen des Schulwesens die Gemeinschaftsschule und das  Gymnasium vor. Murrhardt bietet mit der Walterichschule und dem Heinrich-von-Zügel-Gymnasium ideale Voraussetzungen dafür. So wird sich die Walterichschule  zum Schuljahr 2015/2016 zu einer Gemeinschaftsschule weiterentwickeln. Damit kann der Schulstandort Murrhardt neben dem Abitur am Gymnasium künftig auch eine vollwertige Mittlere Reife anbieten. Damit verbunden plant die Stadt Murrhardt derzeit einige Baumaßnahmen an der Walterichschule, die von der Verbesserung der energetischen Situation, einer Fenstersanierung im Atriumbau über Maßnahmen im Schulhaus bzw. auf dem Pausenhof bis zu einer Nachfolgelösung der Schulturnhalle reichen.

Ein schwieriges und lange währendes Thema konnte mit dem Beschluss über die Vergabe der Stromkonzession abgeschlossen werden. Aufgenommen wurden die vorbereitenden Arbeiten bereits 2010. Sondierungen für ein Regionalwerk im Murrtal/Weissacher Tal wurden von allen Beteiligten im Jahr 2012 eingestellt, sodass die Stadt Murrhardt erneut die Stromkonzession ausschreiben musste und das Verfahren wie die anderen Partner auch alleine fortsetzen musste. Die Verhandlungen mit den Interessenten waren langatmig, die Auswertung der verbindlichen Angebote arbeitsreich, kontroverse Ansätze wurden erörtert, der kommunalpolitische Beratungsbedarf war groß, um letztlich eine Entscheidung im Gemeinderat herbeizuführen. Die Auswertung der verbindlichen Angebote zeigte einen leichten Vorsprung für die Süwag. Letztlich entscheid sich eine deutliche Mehrheit für die Vergabe der Stromkonzession an die Süwag. Gleichzeitig wurde beschlossen, das Stromnetz als Aufgabe der kommunalen Daseinsvorsorge zu 51% zu übernehmen, um kommunalen Einfluss auf diese Infrastruktur geltend zu machen und Synergien mit den eigenen Stadtwerken zu erzielen. Derzeit laufen die Endverhandlungen, die umfangreiche Vertragswerke betreffen. Eine der schwierigsten kommunalen Aufgabenstellungen wird dann seinen Abschluss finden.

Das Glanzlicht des Jubiläumsjahres war das Murrhardter Stadtfest, das bei bestem Wetter und  großem Zulauf von über den Stadtgrenzen hinaus geprägt war. Die Bilanz zum Jubiläumsjahr, das mit der Eröffnungsgala der Winterkulturtage im Schwäbischen Wald eingeläutet wurde, fällt durch alle Beteiligten positiv aus, denen an dieser Stelle nochmals mein herzlicher Dank für das Engagement in diesem Jahr ausgedrückt sei. Möge der Geist, den das Jubiläum versprühte noch lange anhalten.

Kulturell spielte in Murrhardt mit einem vollen Programm sprichwörtlich die Musik: Sommerpalast, Januariusmarkt, Internationale Klavierakademie, Serenadenkonzerte im Soehnle-Pavillion, zwei Sonderausstellungen in der Städtischen Kunstsammlung und den Veranstaltungen des städtischen Kulturprogramms, der Kirchenmusik, der Jugendmusikschule, der Riebesamstiftung und der zahlreichen Vereine erlauben die Ernennung zu DER Kulturstadt im Schwäbisch-Fränkischen Wald. Auch 2014 wird sich kulturell wieder viel bewegen. Im Klosterhof konnte der 1. Bauabschnitt des Kulturhauses im Klosterhof der Riebesamstiftung abgeschlossen werden. Der 2. Bauabschnitt wurde eingeleitet.

Die Stadtverwaltung wurde räumlich neu aufgestellt und das Rathausfoyer erhielt in den letzten Tagen ein modernes Gesicht. Nach den Restarbeiten und Umzügen im Januar ist die Grundlage für eine effiziente und bürgernahe Verwaltungsarbeit gelegt.

Die Umsetzung des 2012 beschlossenen Feuerwehrbedarfsplans wurde fortgesetzt mit der Bestellung eines neuen Staffellöschfahrzeuges für die Freiwillige Feuerwehr Abteilung Kirchenkirnberg als Ersatz für das TSF von 1986. Auch 2014 geht die Umsetzung weiter mit der Renovierung/des Umbaus des Feuerwehrgerätehauses in Fornsbach und dem Anbau einer Fahrzeuggarage für das neu zu beschaffende Fahrzeug.

Glücklich kann sich Murrhardt schätzen, dass ein großer Abschnitt der Hauptverkehrsader L1066 saniert wurde. In Zeiten knapper Landesfinanzen darf man dies durchaus schätzen und es bleibt zu hoffen, dass die neu sanierte Fahrbahn Entschädigung für die mit der Maßnahme verbunden gewesenen Beeinträchtigungen ist. Für das Jahr 2014 ist die Sanierung der weiteren Abschnitte bis zur Schanze im Staatshaushalt des Landes vorgesehen. Damit wird auch eine Sanierung des Radweges sein.

Leider brachte das Jahr 2013 nicht nur schöne Seiten mit sich. Zu Beginn des Jahres 2013 musste die Stadt Abschied nehmen vom Träger der Bürgermedaille Herrn Dr. Werner Wagner.

Ganz Murrhardt wurde durch das neue Adressbuch mit Behördenwegweiser, Einkaufshelfer und heimatkundlichen Beiträgen zwischen zwei Buchdeckeln zusammengefasst und in Kooperation mit dem Bleicher-Verlag in der 13. Auflage, gedruckt durch die Murrhardter Firma greenprint media service, herausgegeben.

In Murrhardt öffnete die Murrhardter Tafel ihre Pforten für die Kunden. Was unter der Bezeichnung „Anderer Marktstand“ in Regie der Koordinationsstelle Bürgerschaftliches Engagement im Grabenschulhaus begann, wurde durch einen breiten Unterstützerkreis in die Murrhardter Tafel e.V. umgewandelt. In der Werrenstraße fand die Tafel ein  Ladengeschäft, welches durch zahlreiche Ehrenamtliche, unterstützt durch den städtischen Einzelhandel und die Handelsketten, betrieben wird und so bedürftigen Menschen eine Anlaufstelle für die Besorgungen des täglichen Bedarfs bietet.

Im Mai steig der Pegel der Murr wieder bedrohlich an und führte zur Einberufung des Krisenstabes nach dem Hochwasseralarmplan und etlichen Vorbereitungen durch die Freiwillige Feuerwehr, den Zweckverband Bauhof und innerhalb der Verwaltung. Glücklicherweise entspannte sich die Situation rechtzeitig, sodass der Krisenstab unverrichteter Dinge wieder aufgelöst werden konnte. Dies zeigt aber einmal mehr die Wichtigkeit und Notwendigkeit eines wirksamen Hochwasserschutzes im gesamten Murrtal, aber auch für die Stadt Murrhardt. Die Planungen für die Hochwasserrückhaltebecken Gaab und Mahd und die Gespräche mit den Grundstückseigentümern laufen. Eine Untersuchung ergänzender Standorte und sogenannter Vorstaustufen zeigte, dass die Investitionen deutlich steigen bei gleichzeitiger Abdeckung eines geringeren Einzugsgebietes. Auf dieser Grundlage wurden die Planungen zum HRB Gaab und Mahd bestätigt, aber Modifizierungen wurden angeregt und derzeit in die Pläne eingearbeitet.

In Fornsbach wurde die lang ersehnte Wiedereinrichtung des Kreuzungsbahnhofes eingeweiht. Der Bahnhof rückte damit 300m weiter an den Ort heran und entspricht dem heutigen Stand der Technik. Zeitgleich investierte der Eigenbetrieb Stadtwerke in rund 60 P+R-Parkplätze, die das Angebot eines modernen Bahnhofes unterstreichen. Zur Einweihung von „Fornsbach 21“ im September wurde als Besonderheit auch ein Zug der Deutschen Bahn auf den Namen „Fornsbach“ getauft.

Der Stadtbezirk Fornsbach wird im neuen Jahr in den Fokus rücken. Der Ort begeht basierend auf der ersten urkundlichen Erwähnung 1364 sein 650-Jahr-Jubiläum. Im Hinblick darauf wurde ein Dorfverschönerungsprozess angestoßen, der im Jubiläumsjahr umgesetzt wird. Zudem hat sich eine Arbeitsgemeinschaft für das Jubiläumsfest vom 4.-6. Juli 2014 bestehend aus den Fornsbacher Vereinen, der Feuerwehr, der Ev. Kirchengemeinde und der Stadt Murrhardt gebildet. Die Vorbereitungen hierfür laufen auf Hochtouren und es besteht das Bestreben, das Jubiläum in einem für 650 Jahre angemessenen Rahmen zu begehen.

Im Stadtbezirk Kirchenkirnberg konnte das 80-jährige Bestehen des Badsees gefeiert werden. Zeitgleich wurde das erste sichtbare Ergebnis des Ortsentwicklungsprozesses in Form einer BMX-Bahn neben dem Bädle eingeweiht. Zahlreiche Jugendliche mit Unterstützung einiger Erwachsener planten selbst und bauten letztlich diese Anlage. Ein besonderes ehrenamtliches Engagement, da nicht nur gefordert, sondern auch aktiv mit angepackt wurde. Zeitgleich wurde eine Umfrage durchgeführt unter der Bürgerschaft in Kirchenkirnberg, deren Ergebnis nun ausgewertet und analysiert wird und im Rahmen einer Bürgerversammlung am 18. März 2014 erörtert werden soll. Der Bauplatzverkauf im Gebiet Strut IV entwickelte sich erfreulich. Es konnten 5 Bauplätze veräußert werden. Leider musste das Pfarrerehepaar Winter-Stadler nach Heilbronn-Böckingen verabschiedet werden, was sofort den Vollzug des Pfarrplans 2018 auslöste. Fornsbach und Kirchenkirnberg ist zukünftig nur noch je eine halbe Pfarrstelle zugewiesen. Pfarrer Steffen Kaltenbach bewarb sich auf beide Pfarrstellen und betreut nun in bewährter Weise die Kirchenkirnberger und Fornsbacher Kirchengemeinde.

Die Finanzlage 2013 ermöglichte Investitionen in den Erhalt des guten Standes städtischer Infrastruktur. Zu nennen sind insbesondere die Sanierung der Halle beim Gymnasium, die den Namen Trauzenbachhalle erhielt, die Sanierung der Trailhofstraße, die Sanierung des Marktbrunnens und der Abschluss der LEADER-Maßnahme und Dammsanierung im Freizeitgebiet Waldsee. Doch es konnte nicht nur investiert werden: Die Stadt Murrhardt konnte in den Jahren 2011 bis 2013 gleichzeitig auch 1,3 Millionen Euro Schulden zurückzahlen.

Murrhardt rückte im ablaufenden Jahr auch in den Fokus der höheren Politik und so informierten sich Bundesminister Peter Altmaier über die Bestrebungen der Stadt im Rahmen der Energiewende und über die Unternehmen in Murrhardt, der Minister für den ländlichen Raum des Landes Alexander Bonde informierte sich über aktuelle Projekte in der Stadt sowie am Waldsee über die Bestrebungen der Stadt im sanften Tourismus und der Wirtschafts- und Finanzminister des Landes Dr. Nils Schmid war beim Wirtschaftstag im November Ehrengast.

Das Jahr 2014 wirft seine Schatten voraus und große Aufgaben stehen vor der Tür, die in die Zukunft weisend für eine gedeihliche Fortentwicklung des Gemeinwesens Stadt Murrhardt notwendig sind. Zu nennen sind ergänzend zu den vorstehend beschrieben Investitionen insbesondere: Sanierung der Kläranlage mit Verbesserungen im Klärbereich als Auflage des Landratsamtes, Sanierungen von Regenüberlaufbecken, Fortführung Stadtsanierung Soehnle-Areal/Postgasse, Erschließung des Baugebietes Raidhalde, Belagsausbesserung am Schulhof der Hörschbachschule und die Sanierung des Kunstrasenspielfeldes im Trauzenbachstadion.

Zuversichtlich blicke ich dem Jahr 2014 entgegen, danke für Ihr Vertrauen und wünsche Ihnen und Ihren Familien ein frohes und gesegnetes Weihnachtsfest, einige Stunden der Entspannung sowie alles Gute im neuen Jahr. Mögen Ihnen Glück, Gesundheit, Zufriedenheit und Gottes Segen beschieden sein. Arbeiten wir weiter gemeinsam daran, dass sich unser örtliches Gemeinwesen auch 2014 weiter gedeihlich in die Zukunft fortentwickelt.


Ihr
Armin Mößner
Bürgermeister
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Redakteur / Urheber