Stadtnachricht

Die Oberfinanzdirektion Karlsruhe informiert
Stichtag ist der 31. Mai 2014

Abgabefristen für die Steuererklärung 2013

„Wer pünktlich abgibt, kann eine eventuelle Erstattung schneller realisieren und vermeidet gleichzeitig unangenehme Maßnahmen seines Finanzamtes“, so die Präsidentin der Oberfinanzdirektion Karlsruhe, Andrea Heck.

Diese Frist gilt nur für Steuerbürgerinnen und Steuerbürger, die zur Abgabe einer Steuererklärung verpflichtet sind. Bei Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern besteht eine solche Pflicht unter anderem dann, wenn sie neben ihrem Arbeitslohn im zurückliegenden Jahr weitere Einkünfte, z.B. aus Vermietung und Verpachtung oder Lohnersatzleistungen, erhalten haben.

Liegt dagegen eine Erklärungspflicht nicht vor, kann der Arbeitnehmer trotzdem eine Erklärung einreichen. „Dies empfehle ich allen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern, die aufgrund steuerlich berücksichtbarer weiterer Kosten eine Rückerstattung der vom Arbeitgeber einbehaltenen Lohnsteuer erwarten“, so Heck. Für diese sogenannte Antragsveranlagung haben die Steuerbürgerinnen und Steuerbürger vier Jahre Zeit. In diesen Fällen muss dem Finanzamt die Erklärung für 2013 bis spätestens 31. Dezember 2017 vorliegen.

„Bürgerinnen und Bürger, die ihre Erklärung in elektronischer Form per ELSTER abgeben, haben weitere Vorteile. Elektronische Steuererklärungen ermöglichen eine Beschleunigung des ganzen Verfahrens, Belege und Bescheinigungen müssen nur noch auf Anforderung des Finanzamts vorgelegt werden“, hob die Oberfinanzpräsidentin abschließend hervor. Neu in diesem Jahr ist auch die sogenannte „vorausgefüllte Steuererklärung“, mit der Steuerbürgerinnen und Steuerbürgern ein kostenloser Ausfüllservice zur Verfügung steht. Mit der vorausgefüllten Steuererklärung kann man die der Steuerverwaltung von Arbeitgebern oder Versicherungen zu seiner Person übermittelten Daten abrufen. So verringert sich das mühsame Suchen der Belege. Weitere Informationen hierzu gibt es unter www.elster.de und www.elster.de/Belegabruf.

Steuerbürgerinnen und Steuerbürger, die ihre Erklärungen durch steuerliche Vertreter wie z. B. Steuerberater oder Lohnsteuerhilfevereine erstellen lassen, haben für die Abgabe ihrer Erklärungen etwas mehr Zeit. Aber auch sie sollten frühzeitig auf ihre Vertreter zugehen, damit diese kontinuierlich und gleichmäßig diese Erklärungen dem jeweiligen Finanzamt übermitteln können.
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Redakteur / Urheber