Stadtnachricht

Eschentriebsterben in der Hörschbachschlucht


Dem aufmerksamen Wanderer dürfte bereits aufgefallen sein, dass die Kronen der Eschen in den letzten Jahren immer lichter geworden sind. Die Äste der Eschen sterben von den Triebspitzen her ab bis schließlich alle dicken Äste abgestorben sind. Dafür verantwortlich ist eine Krankheit, die zuerst in Polen und im Jahr 2009 erstmals in Baden-Württemberg nachgewiesen wurde. Das  „Eschentriebsterben“ wird von einem Pilz namens Chalara fraxinea verursacht, der mittlerweile Eschen in ganz Europa befällt.
Da die abgestorbenen Äste morsch werden und herabstürzen können, sind sie eine Gefahr  für die Besucher der Hörschbachschlucht. Damit die Besucher auch zukünftig sicher wandern können, werden demnächst die am Stärksten befallenen Eschen in Wegnähe gefällt.
Die Hiebsmaßnahme erfolgt unter größtmöglicher Rücksichtnahme auf das Naturschutz- und FFH-Gebiet in dem die Hörschbachschlucht liegt und ist mit den Naturschutzbehörden abgestimmt. Um die Hiebsmaßnahme so schonend wie möglich durchzuführen, erfolgt sie in kleinen Abschnitten mit jeweils 10-15 Eschen über die nächsten 2 Jahre verteilt. Die Hörschbachschlucht wird dazu immer nur stundenweise gesperrt sein.
Für weitere Fragen steht Ihnen Förster Schlär (0170 3334125) gerne zur Verfügung.

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Redakteur / Urheber