Stadtnachricht

Aufruf zur Haus- und Straßensammlung vom 1. - 16. November 2014
Für die deutschen Kriegsgräberstätten im Ausland bittet der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. um Ihre Spende


Aber auch die Gegenwart stellt uns vor Herausforderungen. Nach jahrelangen Bemühungen hat der Volksbund endlich die Genehmigung der weißrussischen Behörden erhalten, ein Gräberfeld in der weißrussischen Hauptstadt Minsk zu öffnen, in dem die Gebeine von etwa 2.000 deutschen Gefallenen des Zweiten Weltkrieges vermutet werden.

Dort hat die Wehrmacht von Juli 1941 bis Juni 1944 deutsche Soldaten begraben und sie ist eine der größten Begräbnisstätten, die dem Volksbund in Weißrussland bekannt ist.

Die geborgenen Toten sollen auf die deutsche Kriegsgräberstätte in Berjosa bei Brest, die der Volksbund 2005 errichtet hat, überführt werden. Bis heute wurden dort 5.168 Tote bestattet.

Seit 2000 hat der Volksbund allein in Weißrussland fast 39.000 deutsche Gefallene des Zweiten Weltkrieges umgebettet. Seit 1991 wurden insgesamt über 790.000 Kriegstote in den Ländern Ost-, Mittel- und Südosteuropas umgebettet.

Der Landesverband Baden-Württemberg organisiert regelmäßig internationale Jugendbegegnungen in Polen, Italien, Frankreich, Belgien, der Slowakei und im Schwarzwald.

Zuletzt haben sich 28 junge Menschen aus 11 Nationen gemeinsam um die Ruhestätten der Kriegstoten in Badenweiler gekümmert. Dieses Projekt stand in dem Gedenken an den Beginn des Ersten Weltkrieges vor 100 Jahren.

Bitte helfen Sie dem Volksbund mit Ihrer Spende bei der Anlage und Pflege der Kriegsgräberstätten sowie beim Ausbau der Jugendarbeit. Sie tragen so zum Frieden in der Welt bei.

gez. Johannes Schmalzl gez. Hartmut Holzwarth
Regierungspräsident und Oberbürgermeister und
Landesvorsitzender Bezirksvorsitzender Nordwürttemberg
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Redakteur / Urheber