Stadtnachricht

Hinweise zum Allgemeinen Verbot des Abbrennens von pyrotechnischen Gegenständen und Feuerwerkskörpern


Die Stadtverwaltung erreichen übers Jahr immer wieder Klagen aus der Bürgerschaft über das Abbrennen von Feuerwerken und Böllern bei privaten Feiern. Hierzu teilt das Rathaus mit, dass in der Zeit vom 02. Januar bis 30. Dezember Feuerwerkskörper und Böller, sogenannte pyrotechnische Gegenstände der Klasse II („Kleinfeuerwerk“), die traditionsgemäß zu Silvester frei verkauft werden, nicht verwendet oder abgebrannt werden dürfen. Außer an Silvester und dem Neujahrstag gilt ein Allgemeines Verwendungsverbot für diese Knaller. Lediglich pyrotechnische Gegenstände der Klasse I, relativ ungefährliche Kleinstfeuerwerke, dürfen ganzjährig verkauft und verwendet werden. Aber bereits „Knallfrösche“ sind beispielsweise kein Kleinstfeuerwerk, sondern zählen schon zur pyrotechnischen Klasse II, für deren Erwerb ein Mindestalter von 18 Jahren Voraussetzung ist. Weitere Klassen sind die Klasse III „Mittelfeuerwerk“ und Klasse IV „Großfeuerwerk“.

Wer an einem anderen Tag als zur Jahreswende ein Feuerwerk der Klasse II abbrennen will, benötigt dazu eine schriftliche Genehmigung des Fachdienstes Personal und Bürgerservice der Stadtverwaltung Murrhardt, die rechtzeitig im Rathaus zu beantragen ist.

In besonderen Ausnahmefällen, zum Beispiel im Rahmen einer Hochzeitsfeier, oder einer öffentlichen Festveranstaltung, kann eine solche Genehmigung erteilt werden. Ort, Art und Umfang sowie Beginn und Ende des Feuerwerks werden dabei genau vorgeschrieben. Der Umgang mit pyrotechnischen Gegenständen ist im Sprengstoffgesetz und den Sprengstoffverordnungen umfassend geregelt.

Wer ohne Genehmigung böllert oder ein Feuerwerk abbrennt, der handelt nach dem Gesetz ordnungswidrig und muss mit einer Anzeige und einem Bußgeldverfahren rechnen. Je nach Schwere des Verstoßes können Zuwiderhandlungen mit einer Geldbuße bis zu 5000 Euro geahndet werden.
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Redakteur / Urheber
Stadtverwaltung Murrhardt, Amt für Ordnung und Soziales