Stadtnachricht

Am Zeppelin Gymnasium in Stuttgart


»Alter. Was geht?« Wenn der Chef der Deutschen Rentenversicherung (DRV) Baden-Württemberg, Hubert Seiter, diese Frage stellt, gewinnt sie bei den Schülerinnen und Schülern eine ganz neue, eine ganz andere Bedeutung: Über 15 Schulklassen hat Seiter mit jungen Mitarbeiterinnen der Rentenversicherung in den vergangenen Jahren einen Besuch abgestattet und die Schülerinnen und Schüler mit dem Thema Alter konfrontiert. Dabei geht um weit mehr als nur ihre Altersrente. Die Jugendlichen zeigten sich überrascht, dass die Rentenversicherung bereits auch sie absichert.

»Es ist nie früh genug«

Noch vor dem Start in eine Ausbildung möchte die DRV Baden-Württemberg jungen Leuten die Vorteile der gesetzlichen Rentenversicherung vermitteln. Dazu nimmt sich Renten-Chef Hubert Seiter immer einen ganzen Vormittag Zeit. Und die Jugendlichen im Alter zwischen 14 und 17 an Hauptschulen, Realschulen oder Gymnasien hängen ihm an den Lippen, wenn er zu erzählen beginnt. Und sind nicht selten »total baff«, dass die Rentenversicherung weit mehr ist, als ein »Rentenkässle«. »Ich will den Jugendlichen zeigen, dass wir in Deutschland ein leistungsfähiges Rentensystem haben, das schon Kindern und Jugendlichen viele Leistungen bietet«, so Seiter.

Alterssimulationsanzug als Einstieg ins Thema

Ein Alterssimulationsanzug macht stets zu Beginn der Veranstaltung junge Leuten zu Senioren. Ein guter Einstieg – denn bei der Schulveranstaltung geht es um das Thema Leben im Alter. Dass eine gute Ausbildung, ein entsprechender Job mit angemessener Bezahlung die beste Altersvorsorge sind, unterstrich Marion v. Wartenberg, nur so könnten Rentenpunkte bei der gesetzlichen Rente gesammelt werden. Die Staatsekretärin vom Kultusministerium war bei der letzten der Schulveranstaltungen mit Hubert Seiter am 16. Oktober 2015 im Zeppelin Gymnasium in Stuttgart mit dabei.

Stecknadel-Stille beim Bericht von Ex-Drogensüchtigen

Was viele der jungen Leute nicht wissen: Auch bei Krankheiten - Sucht gehört dazu - hilft die Rentenversicherung. Junge ehemalige Drogenabhängige berichten vor der Klasse von ihren Erfahrungen, ihrer Sucht und wie ihnen die Rentenversicherung dabei geholfen hat, wieder zurück ins Leben zu finden. »Das ist sehr authentisch und zeigt, wie vielfältig die Hilfsangebote der gesetzlichen Rentenversicherung sind«, betont Hubert Seiter.

Kultusministerium unterstützt das Projekt „Rente in der Schule“

»Vor einem Jahr hatte ich schon einmal die Gelegenheit, das spannende Projekt der Deutschen Rentenversicherung an einer Schule zu erleben«, sagte Marion v. Wartenberg in Stuttgart. »Ich war erstaunt, wie viele Fragen die Schülerinnen und Schüler zum Thema Rente haben. Das Projekt ist ein Erfolg, denn es weckt das Interesse an diesem wichtigen Thema. Das Wissen von Schülerinnen und Schülern über die gesetzliche Rentenversicherung und die Altersvorsorge sollte eine Selbstverständlichkeit sein, auch wenn die Rente selbst noch in weiter Ferne ist«, betonte  die Staatssekretärin.

Sozialministerin Katrin Altpeter: »Altersvorsorge ernst nehmen«

»Obwohl es beim Thema Altersvorsorge um sehr viel Geld geht, ist es für Jugendliche leider wenig attraktiv«, bedauert Sozialministerin Katrin Altpeter. Wer Geld für seine Altersvorsorge anlege oder Rentenbeiträge entrichte, habe erst mal weniger Geld in der Tasche. Zu viele Jugendliche verdrängten dieses wichtige Thema. Dabei hänge die finanzielle Situation im Alter entscheidend davon ab, wie gut und insbesondere wie lange man vorgesorgt hat. »Deshalb begrüße ich es sehr, dass die DRV Baden-Württemberg, unterstützt vom Kultusministerium, mit ihrem Projekt »Alter. Was geht? « in die Schulen geht und rund um die Altersvorsorge informiert«, betont Altpeter. Auch Jugendliche profitierten vom flächendeckenden Netz an Beratungsstellen der Rentenversicherung im Land. Dort könne man sich kompetent, kostenlos und unverbindlich informieren. Altpeter appelliert an alle jungen Leute: »Nehmen Sie das Thema Altersvorsorge ernst und nutzen Sie das Angebot der Deutschen Rentenversicherung.«

Weitere Auskünfte zu den Themen Rente, Rehabilitation und Altersvorsorge gibt es in den Regionalzentren und Außenstellen der Deutschen Rentenversicherung Baden-Württemberg, über das kostenlose Servicetelefon unter 0800 1000 480 24 und im Internet unter www.deutsche-rentenversicherung-bw.de.
^
Redakteur / Urheber
Deutsche Rentenversicherung Baden-Württemberg