Stadtnachricht

Blauzungenkrankheit: Impfbedarf bis 11. März anmelden


Das Ministerium für ländlichen Raum in Baden Württemberg teilt in einer Pressemitteilung aktuell mit, dass mit einer Einschleppung der Blauzungenkrankheit aus Frankreich zu rechnen sei. Experten von Bund und Ländern raten daher zu einer freiwilligen vorbeugenden Schutzimpfung von Rindern, Schafen und Ziegen. Die Blauzungenkrankheit kann beträchtliches Tierleid auslösen. Sie äußert sich insbesondere durch Fieber, Entzündungen der Schleimhäute, Entzündungen im Zitzenbereich, Lahmheit, vermehrten Speichelfluss und Schaumbildung vor dem Maul. Besonders bei Schafen schwillt die Zunge an, wird blau und kann aus dem Maul heraushängen. Vor allem bei Schafen und Ziegen kann es zu schwerwiegenden Erkrankungen mit Todesfolge oder zu Totgeburten kommen. Außerdem seien wirtschaftliche Schäden für die Tierhalterinnen und Tierhalter zu befürchten.

Durch die Impfung können die Tiere vor einer möglichen Ansteckung mit dem Erreger und einer anschließenden Erkrankung geschützt werden. Für den Menschen besteht keine Ansteckungsgefahr, weshalb Fleisch- und Milchprodukte ohne Bedenken verzehrt werden können.

Tierhalterinnen und Tierhalter, die ihre Tiere freiwillig gegen die Blauzungenkrankheit impfen lassen wollen, müssen ihrem Bestandstierarzt bis spätestens 11. März 2016 mitteilen, wie viele Tiere von welcher Tierart geimpft werden sollen. Die Tierseuchenkasse Baden-Württemberg wird bei einer Impfung von Rindern und Schafen die Impfstoffkosten einer freiwilligen Impfung vollständig erstatten. Die Tierhalterinnen und Tierhalter tragen die Kosten für die Durchführung der Impfung.

Weitere Informationen zur Blauzungenkrankheit erhalten Sie auf der Homepage des Friedrich-Löffler-Instituts, www.fli.de, oder direkt beim Landratsamt Rems-Murr-Kreis unter der Telefonnummer 07191-895-4062 (Geschäftsbereich Verbraucherschutz und tierärztlicher Dienst).
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Redakteur / Urheber
Rems-Murr-Kreis