Stadtnachricht

Wir brauchen ein Europa 2.0


BM Armin Mößner bei der Festansprache auf dem Marktplatz (c) Fiedler

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,
Liebe Freunde und Gäste,
sehr geehrte Damen und Herren,
 
wir dürfen an diesem Abend ein besonderes Jubiläum europäisch-partnerschaftlicher Zusammenarbeit feiern. Die Städtepartnerschaft zwischen Murrhardt und Château-Gontier besteht seit 50 Jahren. Zu diesem feierlichen Akt heiße ich Sie persönlich wie auch im Namen des Gemeinderates herzlich willkommen und freue mich, dass Sie so zahlreich unserer Einladung gefolgt sind.
 
Erlauben Sie mir eingangs einige Ehrengäste besonders willkommen zu heißen. Ich würde vorschlagen, dass wir im Anschluss daran gemeinsam kräftig applaudieren.
 
Zunächst begrüße ich unseren Murrhardter Ehrenbürger, den Europaabgeordneten, Bürgermeister von Château-Gontier 1971-2001, langjährigen Sénateur und ehem. Finanz- und Wirtschaftsminister der Republik Frankreich Jean Arthuis. Lieber Jean, es ist uns stets eine besondere Ehre und Freude, Dich in Murrhardt begrüßen zu dürfen.
 
Weiter begrüße ich Herrn Bernard Schreiner, der als Ehrenmitglied der
Parlamentarischen Versammlung des Europarates und langjähriger Bürgermeister von Brumath, Elsass die Verleihung der Ehrenplakette des Europarates an die Stadt Murrhardt für ihre Verdienste in der Partnerschaftsarbeit vornehmen wird.
 
Gerne hätte ich den Generalkonsul der Republik Frankreich in Stuttgart Nicolas Eybalin heute willkommen geheißen. Leider musste er absagen, er hat uns aber ein Grußwort übermittelt, welches später verlesen wird.
 
Weiter begrüße ich in Vertretung des Landrates, den Ersten Landesbeamten des Rems-Murr-Kreises, Herrn Bernd Friedrich.
 
Ebenfalls begrüßen möchte ich Frau Michèle Hartmann mit ihrer Familie, die später bei der Verleihung der Bürgermedaille im Mittelpunkt stehen wird.
 
Ein besonderer Willkommensgruß gilt den Kollegen Bürgermeister bzw. deren Vertreter im Amt aus den Partnerstädten und den Vorsitzenden der Partnerschaftskomitees:
 
Château-Gontier:
Bürgermeister Château-Gontier-Bazouges Philippe Henry
Beigeordnete Marie-Line Dasse
Beigeordneter Bruno Herissé
Vorsitzender des Partnerschaftskomitees Pierre Cadoret
Beigeordneter Saint Fort Joel Raimbault sowie den ehem. Bürgermeister von Saint Fort Patrick Fourmond
Beigeordneter Azé Patrice Houtin
 
Frome:
Stellvertretende Bürgermeisterin: Cath Puddick
Vorsitzender Partnerschaftskommittee: Alan Glover
 
Rabka-Zdroj:
Vorsitzende des Gemeinderates Maria Górnicka-Orzeł sowie ihre Stellvertreterin Elżbieta Szarawara
 
Rötha:
Bürgermeister Stephan Eichhorn
Alt-Bürgermeister Ditmar Haym
  
Eine lebendige Partnerschaft wächst von unten. Daran müssen wir gerade in diesen Zeiten mit allem Nachdruck erinnern. Denn um das Haus Europa ist es nicht allzu gut bestellt. Die europäische Völkerfamilie scheint sich in jüngster Zeit in den Mauern des gemeinsamen Hauses, die mitunter abweichend von dem glänzenden Projektentwurf der Väter errichtet wurden, weniger wohlzufühlen und es weniger als ihr Eigen zu empfinden. Ich will heute aber nicht all die Krisen und Tagesfragen benennen, die Politiker in unseren Regierungen, Parlamenten und in den europäischen Institutionen pausenlos beschäftigen und auch in Zukunft beschäftigen werden.
 
An unserem heutigen festlichen Anlass will ich nur so viel dazu bemerken: Bei allen  Diskussionen in den Parlamenten, unter Experten und nicht zuletzt zu Hause und in den Medien, müssen wir uns alle und zwar ehrlich, sachlich und nüchtern in Erinnerung rufen, was auf dem Spiel steht, wenn der europäische Gedanke großen Schaden nehmen würde. Das Rad der Geschichte hat eine Richtung eingeschlagen, die – vielleicht mit unterschiedlichen Akzenten – Visionären wie Robert Schuman, Jean Monnet, Charles de Gaulle, Konrad Adenauer und Carlo Schmid und anderen nach der Katastrophe des Zweiten Weltkriegs vorgeschwebt ist: ein Europa zu schaffen, in dem Frieden und Humanität herrschen sollen. Der Rückzug in nationale Grenzen und nationale Egoismen darf nicht die Alternative sein.
 
Ich beobachte dieser Tage, dass die lodernde Flamme und die klare Vorstellung die Einheit Europas aufzubauen, immer mehr zu erlöschen droht. Wir Kinder des Traums unserer Väter und Großväter sind versucht, unseren nationalen Egoismen nachzugeben und nur nach  dem eigenen Nutzen zu schauen. Dennoch bin ich überzeugt davon, dass gerade dies nicht zum Wesen Europas gehört und die Annahme der Herausforderungen unserer Zeit und unser eigentliches europäisches Wesen wieder zu machtvollen Förderern der Einheit Europas werden können.
 
Europa scheint in die Jahre gekommen zu sein. Es wirkt müde. Wo sind Sie, die großen Ideale? Die Ideale, die die Gründungsväter inspiriert haben an der Einheit Europas zu arbeiten. Ich meine wir brauchen ein Europa 2.0, das für mich auch ein Europa der zwei Geschwindigkeiten sein kann. Ein Europa, das sich mit Taten der Herausforderungen annimmt, die der einzelne Staat nicht besser selbst regeln kann, das Dynamik entwickelt und Frieden, Freiheit und Stabilität sichert.
 
Wir brauchen ein Europa 2.0, das in humanistischer Tradition für die Menschenrechte und die Würde des Menschen kämpft, das für Demokratie und Freiheit eintritt. Ein Europa, das sich von seinen Dichtern, Literaten, Philosophen, Künstlern, Musikern inspirieren lässt. Ein Europa, das soziale Verantwortung hat und vor allem den Menschen dient.
 
Etwas Positives haben all die Auseinandersetzungen und Diskussionen dieser Tage aber auf jeden Fall: Sie zeigen, dass uns allen Europa nicht gleichgültig sein kann.
 
Deshalb wiederhole ich meinen Eingangssatz: Lebendige Partnerschaft wächst von unten. Denn nur von der Basis aus gedacht, können sich das gegenseitige Interesse und das notwendige Verständnis füreinander entwickeln. Nur diese Einstellung schafft in unserer komplexer gewordenen Zeit ein gutes und gelingendes Miteinander.
 
Denn wie steht es schon als Leitsatz in einer Broschüre anlässlich der Unterzeichnung der Städtepartnerschaft:
 
„Nichts kann auf Zwietracht und Hass gegründet werden – nur in Liebe und Eintracht kann das Menschenwerk voranschreiten und die Welt leben.“
 
Diesem Leitsatz sind in den vergangenen 50 Jahren bis heute viele Bürgerinnen und Bürger gefolgt. Es gab Begegnungen Tausender unserer Bürgerinnen und Bürger und besonders denken wir heute auch an die, die nicht mehr unter uns sein können, aber einen maßgeblichen Beitrag zur Städtepartnerschaft geleistet haben, insbesondere die Gründerväter unserer Städtepartnerschaft.
 
Ohne sie alle hätte sich diese völkerverbindende Aktion nicht zu dem entfalten können, was aus den ursprünglich kleinen und tastenden Versuchen geworden ist, um alte Feindschaften zu überwinden. So festverwurzelt das Freund-/Feind-Denken in früheren Generationen war, so fest und unumstößlich ist die nachbarschaftliche, freundschaftliche Verbundenheit seit dem Ende des Zweiten Weltkrieges geworden. Dieses Bewusstsein muss uns Tag für Tag begleiten – und vor allem und gerade dann, wenn sich die politische Großwetterlage nicht von ihrer besten Seite zeigt. Europa muss wissen wo es herkommt. Es würde nicht schaden, ab und an ein wenig Abstand von der Gegenwart zu nehmen, um der Stimme unserer Vorfahren zu lauschen.
 
Es waren und sind die kommunalen Partnerschaften über die einstmals schmerzlich spürbaren Staatsgrenzen hinweg, die Menschen zusammenführen und sie von einem friedlichen Zusammenleben auf dem gesamten Kontinent überzeugen. Die kommunale Basis hat den Gedanken der Völkerverständigung schon früh aktiv aufgegriffen und die Grundlagen für menschliche Begegnungen in gegenseitigem Respekt und Achtung voreinander geschaffen.
 
Eine Partnerschaft, die von unten wächst, ist nicht nur lebendig. Sie ist auch dauerhaft und echt. Das durften wir über den langen Zeitraum von fünf Jahrzehnten erfahren. Der ständige Austausch zwischen den Bürgerinnen und Bürgern unserer beiden Städte, den Vereinen, der Feuerwehr, den Kirchen und Organisationen wird auch in Zukunft das Verhältnis unserer beiden Partnerstädte bestimmen. Neue Akzente werden wir setzen, da bin ich mir sicher, die auf einem guten und stabilen Fundament aufbauen können. Neue Akzente wie die  Jugendbotschafter, werden den ursprünglichen Gedanken einer freundschaftlichen und partnerschaftlichen Pflege der Beziehungen mit zeitgemäßen Inhalten füllen. Die tiefe Freundschaft erfährt so eine stetige Erneuerung.
 
„Wahre Freundschaft ist eine sehr langsam wachsende Pflanze“, das sagte vor mehr als zweihundert Jahren der erste Präsident der USA in einer wichtigen Phase der Unabhängigkeit und des Zusammenwachsens der amerikanischen Staaten. Eine langsam wachsende Pflanze entwickelt dafür aber umso mehr Stabilität und Widerstandskraft. Auch das gemeinsame Haus Europas muss wachsen und immer wieder zutage tretende Rückschläge überwinden.
 
Wie eine Pflanze aus kleinen Anfängen wächst und gedeiht, entwickelte sich auch die europäische und deutsch-französische Gemeinsamkeit. Aus der im Jahr 1951 von Belgien, Deutschland, Frankreich, Luxembourg, Italien und den Niederlanden gegründeten Gemeinschaft für Kohle und Stahl ist längst über die Europäische Wirtschafts- und  Währungsunion die Europäische Union geworden.
 
Ein Eckpfeiler für die deutsch-französische Partnerschaft ist sicherlich die Rede des französischen Staatspräsidenten Charles de Gaulle 1962 im Ludwigsburger Schloss an die deutsche Jugend. Er rief dazu auf: „Während unsere beiden Staaten, die wirtschaftliche, politische und kulturelle Zusammenarbeit fördern werden, sollte es Ihnen und der französischen Jugend obliegen, alle Kreise bei Ihnen und bei uns dazu zu bestreben, engere Bande zu knüpfen, einander immer näher zu kommen und sich besser kennen zu lernen.“
 
1963 unterzeichnete er gemeinsam mit dem damaligen Bundeskanzler Konrad Adenauer den Élysée-Vertrag, der das Verhältnis der beiden europäischen Kern-Staaten auf eine freundschaftliche Grundlage stellte.
 
Und so bildete sich in Folge auch auf unserer kommunalen Ebene eine freundschaftliche Grundlage.
 
Von Bürgermeister Fritz Ehrmann kam die Anregung, nachdem die Stadt Murrhardt Mitglied des Rates der Gemeinden Europas geworden war, sich um die Partnerschaft mit einer französischen Stadt zu bemühen; und so wandte sich der Gemeinderat, dem Beispiel anderer Städte folgend im Januar 1963 an den Rat der Gemeinden Europas. Im September 1964 wurde als geeignete Partnerstadt Château-Gontier im Departement Mayenne genannt. Auf französischer Seite begab man sich zeitgleich auf die Suche nach einer deutschen Partnerstadt. Drei Städte waren dort in der engeren Wahl, letztlich fiel die Entscheidung aber auf Murrhardt. Madame Sizaret gab wohl den Ausschlag, da sie Murrhardt und den Schwäbischen Wald von einem Auslandsaufenthalt auf der Schwäbischen Alb bereits kannte. So kamen Murrhardt und Château-Gontier zusammen.
 
Die ersten Besucher aus Château-Gontier waren der Abgeordnete der Nationalversammlung Louis Fourmond und Direktor Sizaret, der Leiter der Landwirtschaftsschule von Château-Gontier, mit ihren Frauen, die sich im Anschluss an eine private Reise durch die Stadträte Rößle und Dr. Wagner sowie Verwaltungsrat Hipp in Vertretung für den bereits ernsthaft erkrankten Bürgermeister Fritz Ehrmann über Murrhardt informieren ließen. Zu Pfingsten 1965 begannen erste Begegnungen und Austausche durch Jugendfußballer bei einem internationalen Jugendturnier in Murrhardt. Es folgte ein Austausch auf kirchlicher Ebene und ein Besuch der Kommunalpolitiker Château-Gontiers in Murrhardt, die von Bürgermeister Ehrmann empfangen wurden.
 
Erste Vertreter der Stadt Murrhardt besuchten im September 1965 Château-Gontier. Die erste offizielle Delegation war unter Leitung von Stadtrat Knoll und Verwaltungsrat Hipp in Vertretung des erkrankten Fritz Ehrmann. Schnell bekamen auch weitere Vereine, die Feuerwehren und Bürgerinnen und Bürger einen guten Draht zueinander. Nach der Zurruhesetzung Fritz Ehrmanns 1966 und der Wahl von Bürgermeister Helmut Götz wurde beschlossen eine offizielle Städtepartnerschaft mit Château-Gontier abzuschließen.
 
Am 24. September 1966 unterzeichneten in Château-Gontier dann die Bürgermeister Dr. Georges Lefèvre und Helmut Götz die Partnerschaftsurkunde im Rahmen eines feierlichen Aktes. Am 9. September 1967 erfolgte die Unterzeichnung der Partnerschaftsurkunde hier auf dem Marktplatz in Murrhardt.
 
In der Partnerschaftsurkunde von 1967 lautet es:
 
„Sie [die Partnerstädte] wollen damit das Trennende beseitigen, die schwere Vergangenheit bewältigen, die gemeinsame Verantwortung für die europäische Kultur sehen und die zu ihrer Festigung und Erhaltung notwendigen menschlichen Kontakte und Freundschaften pflegen, sowie ihre Bürger, vor allem die Jugend, im Geist der Verständigung zusammenführen. Sie bekunden heute durch die enge Verbindung zwischen den beiden Städten zugleich einen Beitrag zu leisten zur friedlichen und freundschaftlichen Zusammenarbeit zwischen Frankreich und Deutschland, in einem in Frieden und Freiheit geeinten Europa.“
 
Das kaum für möglich Gehaltene, eine herzliche Freundschaft zwischen ehemaligen Kriegsgegnern wurde Wirklichkeit. Die Partnerschaft wurde in der Vergangenheit mehrmals gefeiert, so zum 10-, 20-, 25-, 30- und 40-jährigen Jubiläum. Zum 30-jährigen Bestehen wurde die Partnerschaft mit einer Urkunde, unterzeichnet durch die Bürgermeister Jean Arthuis und Ulrich Burr, offiziell bekräftigt. Dieser Geste des gegenseitigen Vertrauens und der Bereitschaft zur gegenseitigen Achtung gebührt großer Respekt und aufrichtige Dankbarkeit.
 
Wir werden auch weiterhin alles daran setzen müssen, dass es immer wieder aufs Neue gelingt gerade junge Menschen miteinander in Kontakt zu bringen. Wir werden den Schüleraustausch beleben müssen, auf Vereine, die Kirchen und Organisationen zugehen, um für den gegenseitigen Austausch zu werben.
 
Mein Dank gilt heute all denen, die von der Vergangenheit bis heute die Städtepartnerschaft in Murrhardt sowie in Château-Gontier aufgebaut, mit neuen Impulsen versehen und sie mit Leben gefüllt haben sowie all denen, die den Geist der Partnerschaft in eine gute Zukunft führen werden.
 
Ich schließe mit Worten des ersten Bundeskanzlers der Bundesrepublik Deutschland Konrad Adenauer, die heute genauso aktuell sind wie zu seinen Lebzeiten:
 
„Die Einheit Europas war ein Traum von wenigen. Sie wurde eine Hoffnung für viele. Sie ist heute eine Notwendigkeit für uns alle.“
 
 
Es lebe unsere Partnerschaft, es lebe unsere Viererpartnerschaft, es lebe die deutsch-französische Freundschaft und es lebe Europa.
 
 
Aus der Partnerschaft, die unsere beiden Städte jetzt vor 50 Jahren gemeinsam geschlossen haben, ist nicht nur eine tiefgehende Partnerschaft zwischen zwei Kommunen geworden. Sie hat sich längst zu einer Freundschaft zwischen unseren Gemeinwesen und den Bürgerinnen und Bürgern entwickelt. Freundschaft ist nicht nur ein wertvolles Geschenk, sondern auch eine dauernde Aufgabe. Einmal errungene Freundschaft bleibt nur bestehen, wenn sie gelebt und erneuert wird.
 
Diese Erkenntnis gilt nicht nur für eine Freundschaft und Partnerschaft zwischen Menschen, die sich nahestehen. Sie gilt auch für eine Freundschaft und Partnerschaft über Staatsgrenzen hinweg. Eine solche Freundschaft ist zwischen unseren Städten entstanden. Sie hat sich nicht nur gefestigt, sondern sie ist zu einer Selbstverständlichkeit geworden.
 
Aus der Partnerschaft, die vor 50 Jahren besiegelt und vor 20 Jahren erneuert wurde, ist längst eine feste Beziehung geworden. Sie hat die Jahrzehnte ohne jede Beziehungskrise überstanden. Ihr Fundament ist festgefügt und stabil. Darauf wurde aufgebaut – gebaut von Menschen mit voller Begeisterung.
 
Den gemeinsamen Willen zu einem friedlichen Zusammenleben wollen wir heute in besonderer Weise hervorheben. Wir bekräftigen damit unsere Städtepartnerschaft und besiegeln sie aufs Neue. Wir unterstreichen den Schritt, der vor 50 Jahren unternommen wurde, um lange Feindseligkeiten zu beenden und die nachbarschaftlichen Beziehungen auf eine neue Basis zu stellen. Dieses Kapitel wollen wir fortschreiben. Unsere Kräfte müssen wir auf die Vertiefung dieses Kapitels unserer Beziehungen konzentrieren. Darin liegt unsere Verantwortung und daher wollen wir heute feierlich die Bande zwischen unseren beiden Städten festigen und erneuern.
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Redakteur / Urheber