Stadtnachricht

Mitgliederversammlung bei Diakonie ambulant


Vor Kurzem fanden bei Diakonie ambulant Gesundheitsdienste oberes Murrtal e.V. in Spiegelberg-Nassach zwei aufeinanderfolgende Mitgliederversammlungen statt. Der Tagungsort wird im Versorgungsbereich turnusgemäß gewechselt. Mitglieder des Vereins sind die Kommunen, Kirchen und Krankenpflegevereine im Raum Murrhardt, Sulzbach, Spiegelberg und Großerlach. Sehr erfreulich war, dass fast alle Mitgliedern vertreten waren. Auf der Tagesordnung standen die Berichte des Vorstands und des Aufsichtsrats, der Jahresabschluss 2018 und der Wirtschaftsplan 2019.
 
Pfarrer Steffen Kaltenbach von den Evang. Kirchengemeinden Fornsbach und Kirchenkirnberg, der zugleich auch Aufsichtsratsmitglied ist, übernahm die Einleitung der Versammlung mit einem geistlichen Impuls. Er machte dabei anhand der Geschichte des barmherzigen Samariters deutlich, auf was es bezüglich der gebotenen Nächstenliebe wirklich ankommt. Die Mitarbeitenden von Diakonie ambulant sah er in der Rolle des Samariters. Er wünschte sich, dass sie möglichst oft auch die Anerkennung und den Dank für ihren Dienst erfahren dürfen.
 
Zunächst wurde dann in einer außerordentlichen Versammlung eine Satzungsänderung beschlossen, die die ab 1. Januar 2019 erfolgte Zusammenführung der beiden evang. Kirchengemeinden Sulzbach und Spiegelberg nachvollzog. Diakonie ambulant hat dadurch formell nun ein Mitglied weniger, ohne dass sich natürlich am Wirkungsbereich etwas geändert hat.
 
In der anschließenden ordentlichen Mitgliederversammlung erläuterte Geschäftsführender Vorstand Thomas Nehr in seinem wie immer umfassenden Jahresbericht neben der wirtschaftlichen Situation auch die allgemeine Entwicklung der Einrichtung im Jahr 2018. Besonders erfreulich war, dass die  eigentlich angestrebte „schwarze Null“ durch einen schönen Überschuss übertroffen wurde. Die Mittel wurden einer Rücklage zugeführt und kommen so der künftigen Arbeit wieder zugute. Natürlich konnte auf dieser Basis der Aufsichtsrat empfehlen, einmal mehr auf die grundsätzlich vereinbarten Förderbeiträge der Kommunen und Kirchengemeinden zu verzichten. Neben dem vorbildlichen Einsatz der Mitarbeitenden trugen zu dem Ergebnis wie immer auch die Förderbeiträge der Krankenpflegevereine bei.
 
Ein weiteres Problem ist generell die Personalgewinnung. Sie ist nach den Erfahrungen von Diakonie ambulant im therapeutischen Bereich besonders ausgeprägt. Insbesondere bei der Logopädie ist derzeit die Vormerkliste zu lang.
 
Diakonie ambulant hat nach wie vor ca. 70 Mitarbeitende, deren Leistungen umgerechnet 40 Vollzeitstellen entsprechen. Der Wirtschaftsplan für 2019 geht wieder von einem gut ausgeglichenen Ergebnis aus. Diakonie ambulant ist es wichtig, dass nur gut ausgebildetes Fachpersonal zum Einsatz kommt. Neben der tarifgerechten Vergütung erfolgt die Personalgewinnung auch über eigene Ausbildungen. Mit wertgeschätzten und familiengerechten Arbeitsmöglichkeiten und einer Einsatzplanung, die Überbelastungen möglichst vermeiden kann, werden den Mitarbeitenden möglichst gute Voraussetzungen geboten. Wichtig ist nach wie vor, dass die Personalfluktuation möglichst gering gehalten werden kann.
 
Für den Aufsichtsrat berichtete dessen Vorsitzender Werner Stingel von einer guten, effektiven und rationellen Zusammenarbeit sowohl innerhalb des Gremiums, als auch mit dem Vorstand. Dafür bedankte er sich ausdrücklich bei den Aufsichtsratsmitgliedern und beim Vorstand. Der Aufsichtsrat fühle sich vom Vorstand umfassend beteiligt und unterrichtet. Die Vorgaben in unserer Satzung und in der Geschäftsordnung seien beachtet. Diakonisches und betriebswirtschaftliches Handeln würden stets im Auge behalten.
 
Besondere Punkte waren auch für den Aufsichtsrat neben der wirtschaftlichen Entwicklung die für einen Betrieb mit ca. 70 Mitarbeitenden unvermeidlichen Personalfragen und die Lösung des künftig zu erwartenden Raumbedarfs für die Diakoniestation. Die Bauarbeiten für die Erweiterung der Diakoniestation werden kurzfristig beginnen.
 
Aus der Sicht des Aufsichtsrates habe Diakonie ambulant einmal mehr allen Grund, sehr dankbar zu sein, dass die Mitarbeitenden so gut mitziehen und dass sie von größeren Unfällen verschont blieben. Er bedankte sich namens des Aufsichtsrats beim ganzen Team für die wieder tolle Leistung ebenso, wie für die Förderleistungen der Krankenpflegevereine und für alle ideelle und praktische Unterstützung durch die Mitglieder und für das gute Miteinander.
 
Die Versammlung erteilte auf Vorschlag der Wirtschaftsprüfung dem Vorstand und unter dem Vorsitz von Bürgermeister Armin Mössner, Murrhardt, dem Aufsichtsrat jeweils einstimmig die Entlastung für das abgelaufene Vereinsjahr.
 
In der Mitgliederversammlung wurde nach Ablauf der Amtszeit auch die Neuwahl des stellvertretenden Vorstandsmitglieds erforderlich. Einstimmig wurde Frau Silvana Seeh für die nächsten 5 Jahre wiedergewählt. Auch für den Aufsichtsrat stehen Neuwahlen an. Sie werden für eine besondere Versammlung in diesem Herbst vorbereitet.
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Diakonie ambulant - GESUNDHEITSDIENSTE OBERES MURRTAL e.V.

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