Stadtnachricht

Im Wald kann man mit allem rechnen


Hierfür benötigt man einen Ast in Armlänge. Man streckt den Arm horizontal waagrecht aus und hält den Stock am unteren Ende senkrecht nach oben im rechten Winkel zum Arm. Der Arm und der Stock bilden also die zwei gleichlangen Seiten eines gleichschenkligen, rechtwinkligen Dreiecks. Die Blicklinie vom Auge zum oberen Stockende bildet die dritte Seite des Dreiecks und steht in einem Winkel von 45° zur Horizontalen des Armes. Jetzt geht man so weit vom zu messenden Baum rückwärts, bis die Spitze des Baumes über der Stockspitze zu sehen ist. Ist dies der Fall, geht man mit 1 Meter großen Schritten bis zum Fuß des vermessenen Baumes und zählt dabei seine Schritte. Bei Erwachsenen entspricht die Anzahl der Meterschritte ungefähr der Baumhöhe. Da Kinder kleinere Schritte machen, teilt man bei diesen die Anzahl der Schritte durch 2 und kommt so auf die ungefähre Höhe des Baumes in Metern. Wer es möglichst genau machen möchte, zählt noch die eigene Augenhöhe zur abgeschrittenen Entfernung dazu, um die Baumhöhe exakter zu bestimmen. Die Lösung ist das sogenannte Försterdreieck, das sich die beiden gleichlangen Seiten des rechtwinkligen Dreiecks und den Strahlensatz zu Nutze macht. Aber das können andere besser erklären... 

Viel Freude dabei und bleiben Sie gesund!

Beachten Sie bitte, dass auch im Wald gilt: Abstand halten und nicht in Gruppen!

Ihr Schwäbischer Wald Tourismus


Waldmathematik
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Redakteur / Urheber
Schwäbischer Wald Tourismus e.V.