Stadtnachricht

Friedrich Hölderlin und seine familiären Beziehungen nach Murrhardt
"Vom Richtschwert zum Dichterkranz“


Die Mutter war Johanna Christiana (1748–1828), Tochter des Johann Andreas Heyn (1712–72) , Pfarrer in Cleebronn, und der Johanna Rosina Sutor (1725–1802), die wesentlich Anteil an der Erziehung Hölderlins hatte. Stiefvater war Johann Christian Gock (1748–79), Weinhändler und Bürgermeister in Nürtingen sowie Kammerrat. Urgroßvater väterlicherseits war Johann Conrad (1672–1719), Pfleger des Klosters Murrhardt und geistlicher Verwalter in Großbottwar. Hölderlins Cousine  Ernestine Friederike Blum  geb. Volmar war die Ehefrau von Johann Friedrich Blum, Geheimer Rechnungsrat und Hofkassier in Stuttgart 1788-1793, Oberamtmann in Murrhardt 1808-1819, der seine Beamtenlaufbahn bei J. Chr Gock begann. Weiterhin werden die geneaologischen Verbindungen zu den Familien Schelling und Kölle, Hochstetter usw. dargestellt. In der Ahnengemeinschaft von Hölderlins Vorfahren findet man weitere Murrhardter-Innen, von „berüchtigter“ Herkunft.  Der Besuch Hölderlins 1803 in Murrhardt brachte ihn zu den Wurzeln seiner Ahnen und  Verwandten, deren Grabsteine in Walterichkirche immer noch von diesen reichen Beziehungen innerhalb des „württembergischen Dichterolymps“ zeugen.
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