Stadtnachricht

Finanzierung für interkommunales Breitbandprojekt im Schwäbischen Wald steht


Der Glasfaserausbau wird durch die Telekom Deutschland GmbH erfolgen. Der Förderbescheid des Landes wurde am Montag Corona bedingt online durch Innenminister Thomas Strobl übergeben. Die Bürgermeister der vier Projektkommunen Armin Mößner, Christoph Jäger, Reinhold Sczuka und Dieter Zahn brachten ihre Freude zum Ausdruck, dass nach dem langwierigen Planungs- und Ausschreibungsprozess die Finanzierung des Projektes nun stehe und im Jahr 2021 der Ausbau tatsächlich beginnen kann.
 
Die Bundesrepublik Deutschland hatte bereits im Oktober 2020 eine Zuwendung in Höhe von bis zu 12,283 Millionen Euro bewilligt. Gemeinsam mit dem Förderbetrag des Landes stehen damit für den Breitbandausbau in den vier Schwäbischer Wald-Kommunen Fördergelder von bis zu 22,109 Millionen Euro zur Verfügung. Die Telekom Deutschland GmbH hatte ein Angebot für den Ausbau vorgelegt, das eine Wirtschaftlichkeitslücke von 24,565 Millionen Euro beziffert. Die Summe aus Bundes- und Landeszuschüssen entspricht 90 Prozent der Finanzierung des Ausbauvorhabens. Der Eigenanteil der vier Kommunen beläuft sich auf 10 Prozent des Vorhabens, das sind 2,456 Millionen Euro. Damit steht dem Abschluss eines Vertrages mit der Telekom Deutschland GmbH nichts mehr im Wege. Dieser soll noch vor Weihnachten unterzeichnet werden.
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Redakteur / Urheber