Stadtnachricht

Naturparkführer Walter Hieber hält für die Zeit um Ostern wieder besondere Anregungen für Outdoorerlebnisse im Schwäbischen Wald parat:


Verstecken und Suchen: Lieblingsspiel der Kinder weltweit
Kinder lieben Suchspiele. Weltweit, überall, wo Kinder sind, wird Verstecken und Suchen gespielt. Auch das Suchen und Entdecken von kleinen Kostbarkeiten und großen Schätzen, und deren behutsames Aufbewahren begeistert die Kleinen.
Besonders spannend ist das Suchen und Erforschen geheimnisvoller Orte im Wald: Hohle Bäume, Erdlöcher und Höhlen, am besten inmitten schwer zugänglicher, zugewachsener Wildnis. Beim Suchen und Finden in der Natur werden kleine Kinder zu großen Entdeckern, Forschern, Abenteurern.
Der Schwäbische Wald mit seinen fast unberührten Ecken, seinen bizarren Klingen und Schluchten ist das ideale Terrain, in dem jedes abenteuerlustige Kinderherz höher schlägt.

Warum versteckt der Osterhase bunte Eier?
An Ostern wird der Suchtrieb besonders herausgefordert. Wo hat der Osterhase die bunten Eier und sonstige Geschenke versteckt? Selbst noch so coole Jugendliche lassen sich anstecken vom Suchfieber. Entstanden ist das Ostereiersuchen wohl in der Zeit der frühen Christen. Bei unseren vorchristlichen Ahnen galten der Hase und die Eier als Fruchtbarkeitssymbole. Als die christliche Kirche das Auferstehungsfest auf den Ostertermin im Frühling legte, mussten die Eier versteckt werden, damit niemand etwas vom heidnischen Treiben mitbekam … So ähnlich könnte es gewesen sein. Wie auch immer: Seit vielen Jahren gehen große und kleine Kinder an Ostern begeistert auf Ostereiersuche.

Im Wald ist irgendwie immer Ostern. Zu jeder Jahreszeit gibt’s hier jede Menge zu suchen und finden!

Geheimnisvolle Orte (unter-)suchen
Kennt Ihr das? Zuerst wollen die Kinder gar nicht aus dem Haus. Haben sie aber irgendwo im Nirgendwo während des Waldspaziergangs einen abenteuerlichen Ort mit hohlem Baum, einen Räuberpfad durchs Dickicht, einen Fuchsbau, einen riesigen Waldameisenhaufen oder ähnliches entdeckt, gewinnen die Fantasie und die Lust am Entdecken und Weitersuchen die Oberhand.
Die zahlreichen Felsenklingen und Grotten im Schwäbischen Wald drängen sich geradezu auf, mal reinzukriechen und mit der Taschenlampe auszuleuchten. Oder folgt mal einem der zahlreichen tief eingeschnittenen Bachläufe in einer steilen Schlucht: Abseilen, dem Bach folgen, Wasserlöcher genießen, Frösche beobachten. Tom Sawyer und Huck Finn lassen grüßen. Wer kommt heute am schmutzigsten nach Hause?

Schönsten Platz im Wald suchen
Wenn Kinder oft im Wald sind, finden sie früher oder später ihren ganz persönlichen (oder mit den besten Freunden geteilten) absolut schönsten Lieblingsort. Hierher kehren sie immer wieder zurück, bauen Lägerle, spinnen Abenteuergeschichten, die sie hier (fast) wirklich hautnah erleben, träumen, suchen Trost. Geben wir Ihnen die Möglichkeit, diese Orte zu finden und zu genießen!

Und noch ein paar fixe Versteck- und Suchspiele:

Ein Kuscheltier wird gut versteckt. Auf Kommando schwärmen alle aus und suchen das Tier. Wer es gefunden hat, darf es als nächster verstecken.

Beim Waldmemory liegen auf einem Tuch unterschiedliche Gegenstände: Blätter, Samen, Zweige… Einzeln oder in Gruppen müssen möglichst schnell die gleichen Gegenstände herbeigeschafft werden.

Beim ABC-Spiel ruft der Spielleiter nacheinander die Buchstaben des Alphabets auf. Wer zuerst einen Gegenstand mit dem entsprechenden Anfangsbuchstaben bringt (A – Ahornblatt, B – Buchecker …) bekommt einen Punkt. Wer am Ende die meisten Punkte hat, hat gewonnen.

Spechtspiel: Ein Kind ist der Specht. Es versteckt sich in einiger Entfernung und klopft immer wieder mit einem Ast gegen einen Baum. Die anderen suchen den Specht. Wer entdeckt und fängt ihn?

Waldentdecker Walter Hieber wünscht viel Spaß beim Suchen und Finden.

Weitere Informationen unter: www.schwaebischerwald.com

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Redakteur / Urheber
Landratsamt Rems-Murr-Kreis - Stabsstelle Wirtschaftsförderung & Tourismus
Schwäbischer Wald Tourismus e.V.

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